Orion III Space Clipper

im Pan Am Liniendienst


Infos zum Bausatz

Hersteller:  Moebius Models #2001-11    Moebius USA HP
Maßstab:  1:72
Extras:  Beleuchtung, Figuren

Allgemeines

2001 - A Space Odyssey(1968), wie der Film im Original heist, ist wohl der Beste SF Film. Mit unglaublichen Spezial Effekten, die einem vergessen lassen, dass der Film nicht im Weltall gedreht wurde. Unterteilt ist der Film in vier Abschnitte. 1. Aufbruch der Menschheit, 2. Mondstation Clavius, 3. Unternehmen Jupiter und 4. Jupiter und jenseits der Unendlichkeit. Unser Modell, wie auch weitere von diesem US Hersteller beziehen sich auf den 2. Abschnitt. Der PAN AM Space Clipper Orion III befördert Passagiere von der Erde zur Raumstation Clavius(ein Riesiges sich drehendes doppelrad, welches auch als Modell gibt). Moebius Models hat nun diesen Space Clipper einmal in 1/350, 1/160 und in 1/72 auf den Markt gebracht. Also für jeden was dabei. Unser Modell ist in 1/72.

Bau

Ich würde mal sagen, typisch Amerikanischer Bausatz. Der Bausatz enthält nicht all zu viele Bauteile. Die Bauanleitung ist leicht und verständlich aufgebaut. Decals für das PAN AM Logo und den Schriftzug fehlen leider, nur ein paar kleine einfach sind dabei.

Wie bei allem was fliegt habe ich mit dem Cockpit angefangen. Es ist einfach aufgebaut und macht keine großen Probleme. Ich habe zwei Pilotenfiguren ergänzt. Schade das keine Figuren bei diesem Bausatz dabei sind. Da von Anfang an fest stand, dass das Modell eine Beleuchtung bekommt, habe ich in der Cockpit Abdeckung ein kleines Loch geschnitten, dort wird eine LED für Helligkeit sorgen. Der Passagierraum ist eine Schachtel, die später in den Rumpf eingesetzt wird. Sie besteht aus einem Dachteil, Seitenwände und Vor- und Rückseite. In den Seitenteilen werden später noch die Fenster eingesetzt. Der Innenraum wird wie im Film zu sehen ist, farblich behandelt. In die 5. Reihe kommt dann noch ein Passagier. Es handelt sich um Dr. Heywood R. Floyd, der der einzige Passagier auf dieser Reise ist. Da die Fensterteile nicht besonders gut und durchsichtig sind, habe ich diese mit klarem Plastik ersetzt. Jetzt kann man etwas besser in den Innenraum schauen. In dem Dachteil werden noch einige Löcher gebohrt. Hier kommt noch ein LED Streifen für die Beleuchtung rauf. Ist die Passagierschachtel soweit fertig, kann sie in die eine Seitenhälfte des Shuttles eingepasst werden.

Noch ein Wort zur Beleuchtung. Leider stehe ich auf Kriegsfuß mit solchen Sachen. Deshalb hat mir ein Freund dabei geholfen und die Lampen eingepasst und alles verkabelt. Dafür schulde ich ihm meinen Dank!!!

So, Cockpit und Passagierschachtel sind eingeklebt. Nun können beide Seitenteile zusammen gesetzt und verklebt werden. Leider hat sich hier dann die wahre Qualität des Bausatzes gezeigt. Also, was einem hier geboten wird ist schon echt stark. Bis zu 1mm dicke Spalten, da habe ich ganze Profile eingeklebt, damit man nicht so viel Spachtelmasse benötigt, dachte ich. Aber das war leider falsch. Die Profile haben nur das nötigste beseitigt. Für den Rest musste ich doch reichlich Spachtel nehmen und viel schleifen. Um zu sehen wie schlecht beide Hälften zusammen passten, habe ich erst einmal einen kleinen Korrekturanstrich mit grauer Farbe aufgetragen. Und dann ging es ans Spachteln und Schleifen. Nach ein paar Tagen sah alles dann ganz gut aus und ich war zufrieden. Eine weitere Farbliche Behandlung zeigte dann das gute Ergebnis.

Da das Modell in 1/72 so lang ist, hat der Hersteller es in zwei Abschnitte unterteilt. Bei dem Heckteil, was die Triebwerke aufnimmt, die auch beleuchtet wurden, sah es etwas besser aus. Hier musste nicht so viel nachgearbeitet werden. Es wurden nur ein paar Details ergänzt und die Triebwerksdüsen ausgefräst, damit hier dass Licht durchscheinen kann.

In den Tragflächen hat mein Freund dann noch die Verkabelung der Positions- und Landelichter vorgenommen. Dann konnten diese miteinander verklebt werden. Hier passte alles ganz gut. Aber bei der 'Hochzeit' von Tragflächen und Rumpfteil zeigt sich wieder die Schlechte Qualität. Auch hier waren wieder große Spalten. Mit Tamiya Extra Thinn Cement gelang leider auch nicht, diese zu verschließen. Es ist alles zu sehr auf Spannung. Na ja, wird dann halt wieder mit Profilen alles etwas kaschiert.

Die Beleuchtung des Modells soll mittels eines Akkus bewerkstelligt werden. Der muss, wenn es erforderlich ist gewechselt und geladen werden. Dazu habe ich mich entschlossen, die beiden Teile des Shuttles nicht zu verkleben sondern mit Magneten zu verbinden. So kann ich hier den Akku leicht entnehmen und wieder aufladen wenn es sein muss.

     

 

Lackierung

Da so ein großes Modell nicht in meine kleine Sprühbox passt, habe ich mich um eine Sprühkabine bemüht. Über meine Freundin konnte das erledigt werden. In ihrer Firma gibt es so etwas zum Glück. Für die Lackierung habe ich mich dann für eine Lackierung aus der Dose entschieden. Als Grundierung kommt hier auch wieder Mr. Finishing Surfacer 1500 Black zur Anwendung. Der Lack kommt von Tamiya. TS-26 Pure White, ich glaube 3 Dosen habe ich versprüht. Zu Hause habe ich dann noch einige Paneele abgeklebt und mit einigen helleren Grautönen besprüht.

Auf die getrocknete Farbe habe ich dann die Decals auf gebracht. Diese habe ich selbst erstellt und ausgedruckt. Mit Liquid Decal Film von Microscale habe ich diese dann versiegelt und dann schön vorsichtig aufgebracht. Leider gibt es das PAN AM Logo und die Schrift nicht als Decal im Bausatz, und ohne dass sieht das Orion III Shuttle doch sehr nackt aus. Die Decals wurden dann noch mit Mr. Hobby Topcoat versiegelt.

     

 
     
       

Ein tolles Modell, wenn es dann fertig ist. Leider sind die ganze schleiferei und verspachtelei etwas mehr Arbeit als gedacht. Also, da hapert es an der Quatität doch gewaltig. Auch ist der Plastik etwas merkwürdig. Er ließ sich nicht so gut verkleben, wie ich es sonst gewohnt bin. Aber es sieht schon toll aus und macht echt was her, wenn das PAN AM Shuttle endlich fertig ist.
07/2025 - al]